Deutscher Hotel- und Gaststättenverband e.V.
(DEHOGA Bundesverband)


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Das Projekt "Zu gut für die Tonne!"

Die Reduzierung von Lebensmittelabfällen geht alle an. Politik, Wirtschaft und Verbraucher sind gleichermaßen gefordert. Im Gastgewerbe liegt es in der Natur der Sache, Einkauf und Wareneinsatz so zu kalkulieren, dass mit der richtigen Portionsgröße und einer professionellen Einkaufspolitik Lebensmittelabfälle vermieden werden.

Das auch vom DEHOGA Bundesverband unterstützte Projekt „Zu gut für die Tonne!“ ist eine Informationskampagne des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

Der Bundespreis

Mit dem "Zu gut für die Tonne!"-Bundespreis zeichnet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) bereits zum vierten Mal herausragende Projekte aus, die dazu beitragen Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Teilnehmen können Unternehmen, Verbände, Vereine, Kommunen, Forschungseinrichtungen ebenso wie Einzelpersonen.

Der Jury unter Vorsitz von Bärbel Dieckmann, ehemalige Präsidentin der Welthungerhilfe e.V. hat aus den fast 120 Bewerbungen für den Bundespreis für Engagement gegen Lebensmittelverschwendung 2019 die besten Projekte ausgewählt. Der Preis wird wie in den Vorjahren in den Kategorien Handel, Gastronomie, Landwirtschaft & Produktion, Gesellschaft & Bildung vergeben. Zusätzlich gab es in diesem Jahr als Novum die fünfte Kategorie Digitalisierung. Der Förderpreis wurde in diesem Jahr erneut an gleich drei junge Start-Up-Ideen vergeben.

Die Gewinner 2019

Foto: BMEL/Janine Schmitz/photothek.net

Folgende Projekte durften sich über die Auszeichnung freuen:

Kategorie Gastronomie:
-Cassius Garten für "Alles Aufessen" (Bonn, NRW)

Kategorie Handel:
-Penny Markt GmbH für "Kostbares retten" und "Naturgut Bio-Helden" (Köln, NRW)

Kategorie Landwirtschaft & Produktion:
-ShoutOutLoud e.V. für "Frankfurter Knärzje - Ein Brotbier gegen die Lebensmittelverschwendung" (Frankfurt, Hessen)

Kategorie Gesellschaft & Bildung:
-Ackerdemia e.V. für "Ackern schafft Bildung" (Potsdam, Brandeburg)

Kategorie Digitalisierung:
-Too good to Go GmbH (Berlin)

Förderpreise:
-Antegon GmbH für "Food Tracks" (Münster, NRW)
-Bioland Gemüsehof Hörz für "Bodenschätze" (Filderstadt, Baden-Württemberg)
-nXm film production und Sophie Hoffmann für "Zero Waste Cooking" (Berlin)