WAS BRINGT ES MIR?
- Gästezufriedenheit durch gute Qualität der Gästeräume
- Effektive und störungsfreie Arbeitsabläufe für Beschäftigte
- Angenehme Atmosphäre in den Gäste- und Arbeitsräumen
- Gute wirtschaftliche Kennzahlen über die Gebäudenutzung
- Einsparung von Energiekosten
WIE MACHE ICH ES?
Die folgenden Hinweise beschreiben Maßnahmen, die sich als gute Führung im Bereich der Arbeits- und Organisationsgestaltung in Hotels und Gaststätten bewährt haben:
- Gäste- und Arbeitsräume sind gästefreundlich und funktional gestaltet. Ihre Gäste- und Arbeitsräume sind so bemessen, dass ausreichend Bewegungsfl äche vorhanden ist. Sie sind möglichst barrierefrei gestaltet – Zielvereinbarung Barrierefreiheit nutzen. Sie besitzen ein Konzept und eine entsprechende Umsetzung für den Nichtraucherschutz. Checkliste „Zustand der Gäste- und Arbeitsräume“, DEHOGA-Frage-und-Antwort-Katalog Nichtraucherschutz nutzen.
- Verkehrs- und Transportwege sind funktional. Verkehrswege zu und in Gäste- und Arbeitsräumen sind möglichst ausreichend zu bemessen. Sie sorgen dafür, dass die Verkehrswege nicht zugestellt werden. Checkliste „Zustand der Gäste- und Arbeitsräume“
- Die Fußböden sind sicher begehbar und leicht zu reinigen. Sie achten darauf, dass es in Ihren Arbeits- und Gastbereichen keine Sturz- und Stolperstellen gibt – zum Beispiel quer durch den Raum verlegte Kabel und Anschlussleitungen. Sie lassen regelmäßig den Zustand der Fußböden überprüfen. Checkliste „Gäste- und Arbeitsräume“; Fachinfoblatt „Rutschhemmung von Bodenbelägen in Hotels und Gaststätten“ nutzen
- Für ein angenehmes Raumklima ist gesorgt. Das Raumklima in Gäste- und Arbeitsräumen ist angenehm und führt nicht zu Beschwerden der Gäste und unnötigen Belastungen der Beschäftigten – zum Beispiel Vermeidung von Zugluft und eine ausreichende Belüftung sicherstellen. Eventuell auf Geruchsbeeinträchtigungen achten. Checkliste „Zustand der Gäste- und Arbeitsräume“
- Für ausreichende Beleuchtung ist gesorgt. Sie achten darauf, dass die Beleuchtung in den Gäste- und Arbeitsräumen angenehm und für die Arbeiten angemessen ist – zum Beispiel Lichtschalter sind gut erreichbar und erkennbar, über Einsatz von Bewegungsmeldern nachdenken, regelmäßige Reinigung der Beleuchtungseinrichtung. Fachinfo „Beleuchtungsstärken in Hotels und Gaststätten“ nutzen
- Energiekosten werden gesenkt. Sie versuchen die Energiekosten zu senken – Energiekosten machen mittlerweile bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes in Hotels und Gaststätten aus. Sie nutzen dazu die Hilfen und Tipps der Energiekampagne Gastgewerbe – www.energiekampagne-gastgewerbe.de.
- Der Gastraum ist sicher gestaltet. Ihr Gastraum ist mit schwer entfl ammbaren Materialien ausgestattet und dekoriert. Die Abfallbehälter haben einen selbstschließenden Deckel oder sind selbstlöschend. Checkliste „Zustand der Gäste- und Arbeitsräume“
- Küchen- und Sanitärräume sind hygienisch einwandfrei. Sie haben Ihre Küchen- und Sanitärräume so gestaltet, dass sie leicht zu reinigen und hygienisch zu betreiben sind. Sie achten darauf, dass keine Schimmelbildung und anderen Verunreinigungen vorhanden sind. Leitlinie HACCP (DEHOGA/BGN)
- Bei Um- und Neubau wird auf Qualität und Wirtschaftlichkeit geachtet. Bei Um- und Neubauten gehen Sie systematisch vor und ziehen rechtzeitig fachliche Hilfe hinzu, um Ihre Mittel Ihren Vorstellungen entsprechend wirtschaftlich und qualitätsorientiert einzusetzen. Check Bauen nutzen
PRAXISHILFEN
Weitere Informationen
- ASI 0.10 „Küchenplanung“
- ASI 4.40 „Unfallsichere Gestaltung von Fußböden“
- ASI 9.50 „Vermeidung von Sturzgefahren“