
Was Hoteliers und Gastronomen von der Politik erwarten
Mit 56 Milliarden Euro Jahresnettoumsatz, über einer Million Beschäftigten und mehr als 100.000 Auszubildenden in 240.000 Betrieben zählt das Gastgewerbe zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen in Deutschland und ist Zugmaschine des Mittelstands. Wir sind Gastgeber aus Leidenschaft und Hauptleistungsträger der Tourismuswirtschaft. Unsere Branche ist die Visitenkarte des Landes. Hotellerie und Gastronomie stehen für Lebensqualität, Genuss und Kommunikation.
Die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise hat inzwischen auch zahlreiche Betriebe des Gastgewerbes hart getroffen. Existenzsorgen machen sich in der Branche breit. Wichtiger denn je sind vernünftige wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen in Deutschland. Denn: Hotellerie und Gastronomie sind standortgebunden. Die Unternehmer erbringen ihre Leistungen hier vor Ort, sie schaffen hier Arbeits- und Ausbildungsplätze und zahlen hier ihre Steuern. Wir verlagern unsere Betriebe nicht ins Ausland.
Wir wollen wissen, wer an der Seite der Hoteliers und Gastronomen steht. Denn in einer Zeit der Krise, die das Gastgewerbe hart trifft, erwarten wir deutliche Entlastungen statt neuer Belastungen. Zentrales Branchenanliegen ist der reduzierte Mehrwertsteuersatz. Darüber hinaus mahnen die gastgewerblichen Unternehmer Korrekturen bei der Unternehmenssteuer, beim Arbeitsrecht und beim Urheberrecht sowie eine Alkoholpolitik mit Augenmaß an. Auch von einer nachhaltigen Stärkung des Tourismusstandortes Deutschland würden alle profitieren.
DOWNLOAD der Wahlcheckliste 2009
Lesen Sie hier nun die Antworten der Kandidaten auf die 16 wichtigsten Fragen des Gastgewerbes. Informieren Sie sich, wie sich die Parteien und die Kandidaten positioniert haben!
Ihren Wahlkreis und die zur Wahl stehenden Kandidaten finden Sie leicht über einen Klick auf die Deutschlandkarte oder die Eingabe der Wahlkreisnummer bzw. des Wahlkreisnamens sowie über die Eingabe des Namens des Kandidaten in der entsprechenden Maske.
Insgesamt erreichten uns bis heute 180 Rückmeldungen der jeweiligen Direktkandidaten aus den Wahlkreisen, die hier einzeln hinterlegt sind.