Deutscher Hotel- und Gaststättenverband e.V.
(DEHOGA Bundesverband)


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DEHOGA-Wahlcheck

Mit dem DEHOGA-Wahlcheck haben wir die in der Bundesregierung und den Landesregierungen vertretenen Parteien und ihre Kandidatinnen und Kandidaten zu den wichtigen Branchenthemen befragt.

Die Antworten der Parteien haben wir in unserer großen Wahlcheck-Synopse dargestellt. Im Folgenden haben Sie die Möglichkeit, die individuellen Antworten der Kandidaten anzuschauen und je nach Parteizugehörigkeit oder Bundesland einzuordnen. Unter dem rechten Button finden Sie die Gesamtliste aller Kandidaten, die geantwortet haben. Wir empfehlen, auch einen Blick in die detaillierten Argumente zu werfen, die Sie über "Argumente ein-/ausblenden" erreichen. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für  700 Rückmeldungen.

Kandidat/in "Thoma, Nicolas (FDP)"

Bundesland

  • Bayern

Arbeitsrecht, Ausbildung und Beschäftigung

Glauben auch Sie, dass die tägliche Arbeitszeit heute zu starr ist und das Gastgewerbe eine bessere Lösung benötigt?

Ja
Nein
keine Angabe

Wir stehen für eine Felxibilisierung bei der Arbeitszeit, weg von der Stechuhr (Arbeit nach Plan), hin zu projektorientierten Arbeit (Arbeit nach Leistung). Hierzu ist auch eine Anpassung täglich Arbeitszeit über 10 Stunden im Service nötig.

Thoma, Nicolas (FDP)

Findet das Konzept einer Wochenarbeitszeit nach EU-Recht Ihre Unterstützung?

Ja
Nein
keine Angabe

Wir halten an einer wöchtlichen Höchstarbeitszeit von 48 Stunden für Angestellte fest.

Thoma, Nicolas (FDP)

Können Sie sich andere Gesetzesänderungen vorstellen, die die Probleme der Branche lösen? Wenn ja, welche?

Ja
Nein
keine Angabe

Felxibilisierung der Arbeitszeiten und mehr Verantwortung für den Arbeitnehmer, bei gleichzeitig gerechter Entlohnung und sozialer Absicherung

Thoma, Nicolas (FDP)

Werden Sie sich dafür einsetzen, dass sich die Politik bei der Festsetzung der Höhe des Mindestlohns heraushält?

Ja
Nein
keine Angabe

Der Mindestlohn ist ein Arbeitsplatzvernichter und gehört abgeschafft. Er führt langfristig zu Preissteigerungen, die Widerrum eine Anpassung des ML erforderlich machen.

Thoma, Nicolas (FDP)

Werden Sie sich für eine Abschaffung oder zumindest Reduzierung der bürokratischen Dokumentationspflicht für das Gastgewerbe beim Mindestlohn einsetzen?

Ja
Nein
keine Angabe

siehe 4

Thoma, Nicolas (FDP)

Werden Sie dafür sorgen, dass Zuschläge sowie Unterkunft und Verpflegung in Höhe der amtlichen Sachbezugswerte auf den Mindestlohn angerechnet werden können?

Ja
Nein
keine Angabe

Sind Sie der Auffassung, dass die Regelungen zur Auftraggeberhaftung und zum Mindestlohn für Praktikanten unbürokratischer und rechtssicherer ausgestaltet werden müssen?

Ja
Nein
keine Angabe

Machen Sie sich stark für die Beibehaltung der aktuellen Minijob-Regelung?

Ja
Nein
keine Angabe

Das bietet dem AG die nötig Flexibilität um Arbeitsspitzen auszugleichen und dem AN die Möglichkeit eines steuerbegünstigten Einkommens.

Thoma, Nicolas (FDP)

Werden Sie sich für die Beibehaltung der bestehenden Möglichkeiten befristeter Arbeitsverträge einsetzen?

Ja
Nein
keine Angabe

Zum einen bieten befristete Arbeitsverträge dem AG die Möglichkeit flexibler zu agieren; zum anderen geben sie dem AN nicht die notwendige Sicherheit zur Lebensplanung. Ich bin daher der Meinung die Probezeit auf 12 Monate zu verlängern, dafür aber befristete Arbeitsverhältnisse auf ein Minimum zu reduzieren (z.B. Saisonanstellung)

Thoma, Nicolas (FDP)

Werden Sie sich dafür einsetzen, dass Geflüchtete mit Bleibeperspektive durch berufsbezogene Sprachkenntnisse und unbürokratische Genehmigungsverfahren besser in den Arbeitsmarkt integriert werden können?

Ja
Nein
keine Angabe

Unbedingt! Das ist eine Gesamtgesellschaftliche Aufgabe, der keine bürokratischen Hürden im Weg stehen sollten.

Thoma, Nicolas (FDP)

Können Sie nachvollziehen, dass mit Blick auf die Internationalität und Vielfalt der Branche auch der Einsatz von Fachkräften aus Nicht-EU-Staaten wichtig ist?

Ja
Nein
keine Angabe

Ja, wichtiger ist jedoch die Aus- und Forbildung hier lebender Menschen und Schulabgängern. Dies liegt in der Verantwortung der Unternehmen für attraktive Ausbildungsplätze zu werben, um Fachkräfte zu generieren.

Thoma, Nicolas (FDP)

Werden Sie sich – in Wort und in Tat – für die Stärkung der dualen Ausbildung einsetzen?

Ja
Nein
keine Angabe

Das duale Ausbildungmodell hat sich bewährt und muss beibehalten werden

Thoma, Nicolas (FDP)

Werden Sie mit dafür Sorge tragen, dass eine Ausbildung gegenüber einem Studium wieder an Wettbewerbsfähigkeit gewinnt?

Ja
Nein
keine Angabe

Der Status Quo ist ausreichend. Hier sollte jeder für sich entscheiden können und kein Zwang auf den Bewerber ausgeübt werden.

Thoma, Nicolas (FDP)

Unterstützen Sie die Idee einer Qualitätsoffensive für Berufsschulen?

Ja
Nein
keine Angabe

Sind Sie der Auffassung, dass die Bundesagentur für Arbeit ihr Beratungs-, Qualifizierungs- und Förderinstrumentarium verstärkt am Bedarf des Arbeitsmarktes ausrichten sollte?

Ja
Nein
keine Angabe

Steuern und Abgaben

Schließen Sie Steuererhöhungen jedweder Art aus?

Ja
Nein
keine Angabe

Abschaffung der kalten Progression, damit eine spurbare Entlastung beim der Steuerlast der Arbeitnehmer eintritt. Abschaffung des Soli.

Thoma, Nicolas (FDP)

Werden Sie den reduzierten Mehrwertsteuersatz, wie er in 25 EU-Staaten gilt, für die heimische Hotellerie beibehalten?

Ja
Nein
keine Angabe

Finden Sie die derzeitige Besteuerung von Speisen nachvollziehbar und gerecht?

Ja
Nein
keine Angabe

Sehr uneinheitlich und unübersichtlich. Hier sollte egal ob lokaler Verzehr oder Mitnahme einheitlich der ermäßigte Steuersatz von 7% gelten.

Thoma, Nicolas (FDP)

Können Sie die Wettbewerbsbenachteiligung der Restaurants und Wirtshäuser nachvollziehen?

Ja
Nein
keine Angabe

Gegenüber wen?

Thoma, Nicolas (FDP)

Setzen Sie sich für die steuerliche Gleichbehandlung aller Speisen ein?

Ja
Nein
keine Angabe

Lehnen Sie Pflichtgebühren für die nichtanlassbezogenen Lebensmittelkontrollen ab?

Ja
Nein
keine Angabe

Lebensmittelkontrollen sind wichtig für die Einhaltung gesundheitlicher und hygienischer Mindeststandarts. Entsprechende Gebühren sind zu erheben.

Thoma, Nicolas (FDP)

Werden Sie sich für die Stabilität der Sozialversicherungsbeiträge einsetzen?

Ja
Nein
keine Angabe

Werden Sie Maßnahmen ablehnen, die geeignet sind, diese Stabilität zu gefährden?

Ja
Nein
keine Angabe

Verbraucherschutz

Können Sie die verfassungsrechtlichen Bedenken gegenüber den Veröffentlichungen der Kontrollergebnisse nachvollziehen?

Ja
Nein
keine Angabe

solange sie anonym und im Sinne der Verbraucher stattfinden nicht

Thoma, Nicolas (FDP)

Sprechen Sie sich gegen Internetpranger, Hygieneampeln und Co. aus?

Ja
Nein
keine Angabe

Aufklärung ist wichtig, wenn sie den Verbraucher klar und einheitlich informiert. Die Modelle sind abzulehnen, wenn sie zu einem unüberischtlichen bürkratischen Monster werden.

Thoma, Nicolas (FDP)

Wollen Sie auch die mündliche Allergeninformation ermöglichen?

Ja
Nein
keine Angabe

Halten auch Sie die Ausnahmen für Veranstaltungen und Stadtfeste hinsichtlich der Allergeninformation für einen Wertungswiderspruch?

Ja
Nein
keine Angabe

Gleichs Recht für alle zu jeder Zeit an jedem Ort zu jedem Anlass. Aushang mit Kennzeichnung ist hinreichend

Thoma, Nicolas (FDP)

Fairer Wettbewerb in Zeiten der Digitalisierung

Setzen Sie sich für ein level playing field gegenüber Unternehmen der Plattformökonomie ein?

Ja
Nein
keine Angabe

Werden Sie den Ausbau der flächendeckenden digitalen Infrastruktur mit leistungsstarken Breitbandnetzen priorisieren?

Ja
Nein
keine Angabe

Der schnelle Breitbandausbau, v.a. im ländlichen Raum hat für uns oberste Prioriät, um auch international wettbewerbsfäig zu bleiben

Thoma, Nicolas (FDP)

Bürokratieabbau

Setzen Sie sich für konsequenten Bürokratieabbau ein?

Ja
Nein
keine Angabe

Die Kommunikation mit Behörden soll vereinfacht werden und transpartenter werden. Nach dem "Once-Only" Prinzip sollen einmal eingereichte Informationen behördenintern weiterverarbeitet werden. Dies spart dem Bürger / Unternehmer viel Zeit und Geld.

Thoma, Nicolas (FDP)

Halten Sie es für möglich, gerade Klein- und Kleinstbetriebe von bürokratischen Belastungen auszunehmen?

Ja
Nein
keine Angabe

Ja, vor allem Jungunternehmer und Star-Ups sollten einen gewissen "Welpenschutz" und staatliche Förderung, statt bürokratischer Hürden erhalten

Thoma, Nicolas (FDP)

Wollen Sie den Normenkontrollrat stärken, um Bürokratie noch deutlicher abzubauen und neue bürokratische Belastungen zu verhindern?

Ja
Nein
keine Angabe

Energiepolitik

Machen Sie sich stark für eine dauerhafte und wirksame Begrenzung der EEG-Umlage?

Ja
Nein
keine Angabe

Die EEG-Umlage ist wie der Mindestlohn ein burokatisches Monster, was abgeschafft werden muss. Sie führt langfristig zu einer massiven Preissteigerung auf dem Energiemarkt, jedoch zu keinem berhätnismäßigen Klimaschutz.

Thoma, Nicolas (FDP)

Tourismuspolitik

Werden Sie sich dafür einsetzen, dass die Mittel für die DZT verstetigt werden und ihre Finanzierungsstruktur beibehalten wird?

Ja
Nein
keine Angabe

Die MIttel für den Tourismus in Deutschland sind ausreichend und Bedarf keiner Anpassung.

Thoma, Nicolas (FDP)

Werden Sie sich für die Beibehaltung des Tourismusausschusses im Deutschen Bundestag einsetzen?

Ja
Nein
keine Angabe

Werden Sie sich für die Beibehaltung der Position des Staatssekretärs für Tourismus und die Konzentration dieser Position auf die Tourismuspolitik einsetzen?

Ja
Nein
keine Angabe

Urheberrecht

Setzen Sie sich ein für einen gemeinsamen Tarif und Gesamtvertrag mit allen Verwertungs gesellschaften?

Ja
Nein
keine Angabe

Sprechen Sie sich für eine Belastungsobergrenze bei Urherberrechtsforderungen aus?

Ja
Nein
keine Angabe