Deutscher Hotel- und Gaststättenverband e.V.
(DEHOGA Bundesverband)


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Aktuelle politische Entwicklungen im Fokus

Gefordert: Faire Rahmenbedingungen für die Branche

Das Gastgewerbe in Deutschland befindet sich auf solidem Wachstumskurs. Die heimischen Hotels und Restaurants punkten mit einem äußerst vielfältigen Angebot und einem im internationalen Vergleich sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Getragen wird das Wachstum von der guten Konjunktur in Deutschland und der anhaltenden Konsum- und Reisefreude der Verbraucher. Trotz steigender Gäste- und Umsatzzahlen steht die Branche allerdings auch vor großen Herausforderungen. Höhere Umsätze sind noch kein Garant für positive Betriebsergebnisse. Probleme bereiten den Betrieben weiter steigende Betriebskosten, die Suche nach Fachkräften, immer mehr bürokratische und teure gesetzliche Auflagen sowie unfaire Wettbewerbsbedingungen. Umso wichtiger sind vernünftige politische Rahmenbedingungen. Unternehmerisches Handeln, unternehmerische Verantwortung und Risikobereitschaft bedürfen einer konstruktiven Wegbegleitung und Wertschätzung der Politik. Als Interessenvertretung, Sprachrohr und Anwalt von Gastronomie und Hotellerie ruft der DEHOGA die Politik zum Handeln auf.

Gastgewerbe zur Europawahl 2019: „Wir sagen JA zu Europa“ – Positionen von Gastronomie und Hotellerie

Mit den Wahlen zum Europäischen Parlament sowie der Neubesetzung der EU-Kommission wird 2019 zu einem entscheidenden Jahr. Mit seinen Positionen zur Europawahl verknüpfen DEHOGA und Hotelverband ein klares Bekenntnis des Gastgewerbes zur EU. Denn die Branche lebt von Völkerverständigung, freien Grenzen, einem starken gemeinsamen Wirtschaftsraum sowie der Mobilität von Gästen und Mitarbeitern. Die Verbände fordern aber auch, dass sich Europa in der kommenden Legislaturperiode darauf fokussieren muss, pragmatische, bürgernahe und wirtschaftsfreundlichere Lösungen zu bieten. Ein starkes Europa braucht nach Ansicht von Deutschlands Gastgebern schlanke Strukturen, weniger Bürokratie, eine intelligentere Rechtsetzung und fairen Wettbewerb.

Der Verband appelliert an die europäischen Verantwortlichen, dem Mittelstand die Aufmerksamkeit zu widmen, die seiner Leistungsfähigkeit angemessen ist und Politik künftig stärker an der betrieblichen Praxis auszurichten. Zu häufig kamen aus Brüssel zuletzt wirklichkeitsfremde und überbürokratische Regelungen – sei es durch die Pauschalreise-Richtlinie, durch die Richtlinie über transparente Arbeitsbedingungen oder die Acrylamid-Verordnung, um nur einige Beispiele zu nennen. Weniger bürokratische Auflagen und weniger falsch verstandene Harmonierungsinitiativen muss die Maxime sein. Unternehmertum braucht Freiräume statt immer neuer Fesseln in Form von immer mehr Auflagen.

Im Vorfeld der Ende Mai stattfindenden Europawahl haben der DEHOGA und der Hotelverband Deutschland ihre europapolitischen Positionen zusammengestellt und veröffentlicht.

Unsere Positionen zur Europawahl 2019 finden Sie hier.

Gastgewerbe zur Bundestagswahl 2017: Erwartungen der Branche und Antworten der Politik

Im Vorfeld der Bundestagswahl am 24. September 2017 wollten wir wissen, wer an der Seite der Hoteliers und Gastronomen ist.

Darauf haben 700 Kandidaten und Kandidatinnen individuell auf den DEHOGA-Wahlcheck geantwortet. Die Ausführungen finden Sie unter "Antworten der Kandidaten".

Darüber hinaus haben wir eine Synopse der Antworten der Parteien erstellt. Die Antworten der Parteien zu den Brennpunktthemen in einer Kurzversion sowie eine Langversion mit den vollständigen Antworten der Parteien vor. Insbesondere diese sind dabei Richtschnur für unsere Bilanz zum DEHOGA Wahlcheck 2017.

Die DEHOGA-Bewertung der Inhalte des Koalitionsvertrages im Detail finden Sie HIER.