Deutscher Hotel- und Gaststättenverband e.V.
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Statement: Ingrid Hartges - Hotels und Gaststätten klagen über fehlendes Personal

Viele Köche und Kellner haben wegen des langen Lockdowns in der Pandemie ihre Jobs aufgegeben. Nun kommen die Gäste zurück – und das Personal fehlt. Die Branche versucht mit unterschiedlichen Aktionen, wieder neue Arbeitskräfte zu gewinnen.

Berlin. Die Gäste kommen wieder, doch von einem Teil des Servicepersonals fehlt jede Spur: Anderthalb Jahre nach Pandemiebeginn in Deutschland klagen viele Hotels und Restaurants über einen Fach- und Arbeitskräftemangel.

Vor allem Köche und Servicepersonal fehlen laut Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga), beim Neustart. Doch auch Saisonkräfte aus dem Ausland sowie studentische Aushilfen seien noch nicht gänzlich zurück.

Dauerhafte Öffnungen sind wichtig

„Wir sind zuversichtlich, dass die Mitarbeiter wieder zurückkehren“, sagte Hartges dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Das knüpfte sie auch an eine Forderung: „Entscheidend ist jetzt, dass die Politik für dauerhafte Öffnungen sorgt.“

Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist in Gastronomie und Hotellerie auf unter eine Million gesunken: Sie lag laut Bundesagentur für Arbeit (BA) im März bei 944.000. Das sind 125.000 weniger Beschäftigte als in Zeiten vor der Pandemie im März 2019 – ein Rückgang von 11,6 Prozent.

Minijobberinnen und -jobber fallen nicht unter die Statistik. Denn wer bis zu 450 Euro im Monat verdient, zahlt keine Sozialabgaben. Damit besteht weder ein Anspruch auf Kurzarbeiter- oder Arbeitslosengeld, noch sind die Betroffenen versichert, wenn es zu einer Kündigung kommt.


Den RND-Artikel finden Sie hier.