Deutscher Hotel- und Gaststättenverband e.V.
(DEHOGA Bundesverband)


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DEHOGA-Wahlcheck

Mit dem DEHOGA-Wahlcheck haben wir die in der Bundesregierung und den Landesregierungen vertretenen Parteien und ihre Kandidatinnen und Kandidaten zu den wichtigen Branchenthemen befragt.

Die Antworten der Parteien haben wir in unserer großen Wahlcheck-Synopse dargestellt. Im Folgenden haben Sie die Möglichkeit, die individuellen Antworten der Kandidaten anzuschauen und je nach Parteizugehörigkeit oder Bundesland einzuordnen. Unter dem rechten Button finden Sie die Gesamtliste aller Kandidaten, die geantwortet haben. Wir empfehlen, auch einen Blick in die detaillierten Argumente zu werfen, die Sie über "Argumente ein-/ausblenden" erreichen. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für  700 Rückmeldungen.

Kandidat/in "Auerbach, Martin (Linke)"

Bundesland

  • Baden-Württemberg

Arbeitsrecht, Ausbildung und Beschäftigung

Glauben auch Sie, dass die tägliche Arbeitszeit heute zu starr ist und das Gastgewerbe eine bessere Lösung benötigt?

Ja
Nein
keine Angabe

Gesetze, insbesondere Schutzgesetze gelten. Pausen sind frei von Arbeit und das ist gut, damit Beschäftigte gesund und leistungsstark bleiben.

Auerbach, Martin (Linke)

Findet das Konzept einer Wochenarbeitszeit nach EU-Recht Ihre Unterstützung?

Ja
Nein
keine Angabe

Können Sie sich andere Gesetzesänderungen vorstellen, die die Probleme der Branche lösen? Wenn ja, welche?

Ja
Nein
keine Angabe

Werden Sie sich dafür einsetzen, dass sich die Politik bei der Festsetzung der Höhe des Mindestlohns heraushält?

Ja
Nein
keine Angabe

Es bedurfte eines Mindestlohngesetzes, weil die Arbeitgeberverbände Tarifflucht begingen - der Minsdestlohn regelt Mindestbedingungen - wer den Mindestlohn ad absurdum führen möchte - einfach mehr bezahlen. Natürlich ist es für kleine gastronomische Bwetriebe schwer, dieses Gesetz umzusetzen, da die Kostensteigerung nicht auf die Kunden abgewälzt werden können. Andererseits führte die Einführung des Mindestlohnes auch eine Steigerung des Bruttosozialpriodukts, da plötzlich mehr Geld für Konsum da war. Deutschland ist ein Niedriglohnland - wenn die Löhne steigen, können auch die Preise steigen und damit auch die für Speisen und Getränke in der Gastro - in kurzen Worten: Es wird nicht zu viel verdient, sondern zu wenig!

Auerbach, Martin (Linke)

Werden Sie sich für eine Abschaffung oder zumindest Reduzierung der bürokratischen Dokumentationspflicht für das Gastgewerbe beim Mindestlohn einsetzen?

Ja
Nein
keine Angabe

Das Mindestlohngesetz soll den Beschäftigten dienen, ohne damit Kleinstbetriebe in Bürokratie zu ersticken - es muss aber garantiert sein, dass der Mindestlohn bei den Beschäftigten ankommt.

Auerbach, Martin (Linke)

Werden Sie dafür sorgen, dass Zuschläge sowie Unterkunft und Verpflegung in Höhe der amtlichen Sachbezugswerte auf den Mindestlohn angerechnet werden können?

Ja
Nein
keine Angabe

...aber dafür, dass Unternehmer, ihren Beschäftigten Genossenschafts bzw. Gewinnanteile geben können und so aus Beschäftigten Teilhaber werden.

Auerbach, Martin (Linke)

Sind Sie der Auffassung, dass die Regelungen zur Auftraggeberhaftung und zum Mindestlohn für Praktikanten unbürokratischer und rechtssicherer ausgestaltet werden müssen?

Ja
Nein
keine Angabe

Machen Sie sich stark für die Beibehaltung der aktuellen Minijob-Regelung?

Ja
Nein
keine Angabe

Werden Sie sich für die Beibehaltung der bestehenden Möglichkeiten befristeter Arbeitsverträge einsetzen?

Ja
Nein
keine Angabe

Auch Beschäftigte in der Gastro brauchen Sicherheit - sachgrundlose Befristungen nehmen Sicherheit und steigern Zukunftsängste.

Auerbach, Martin (Linke)

Werden Sie sich dafür einsetzen, dass Geflüchtete mit Bleibeperspektive durch berufsbezogene Sprachkenntnisse und unbürokratische Genehmigungsverfahren besser in den Arbeitsmarkt integriert werden können?

Ja
Nein
keine Angabe

Neben der Bekämpfung der Fluchtursachen, muss es für die, die hier ankommen, leichter sein, sich auch auf dem Arbeitsmarkt zu integrieren damit sie das Gefühl bekommen, gebraucht zu werden.

Auerbach, Martin (Linke)

Können Sie nachvollziehen, dass mit Blick auf die Internationalität und Vielfalt der Branche auch der Einsatz von Fachkräften aus Nicht-EU-Staaten wichtig ist?

Ja
Nein
keine Angabe

Deutschland ist immer noch Weltmeister im Reisen - warum sollen dann nicht auch Menschen aus fernen Ländern bei uns arbeiten?

Auerbach, Martin (Linke)

Werden Sie sich – in Wort und in Tat – für die Stärkung der dualen Ausbildung einsetzen?

Ja
Nein
keine Angabe

Handwerk und Ausbildung haben ihren Stellenwert und werden auch trotz Arbeit 4.0 und Digitalisierung weiterhin ihre Berechtigung haben.

Auerbach, Martin (Linke)

Werden Sie mit dafür Sorge tragen, dass eine Ausbildung gegenüber einem Studium wieder an Wettbewerbsfähigkeit gewinnt?

Ja
Nein
keine Angabe

Bildung beginnt in der Kita und mündet in Ausbildung oder Studium - beides ist gleichwertig und sollte in beide Richtungen durchlässig sein...

Auerbach, Martin (Linke)

Unterstützen Sie die Idee einer Qualitätsoffensive für Berufsschulen?

Ja
Nein
keine Angabe

Sind Sie der Auffassung, dass die Bundesagentur für Arbeit ihr Beratungs-, Qualifizierungs- und Förderinstrumentarium verstärkt am Bedarf des Arbeitsmarktes ausrichten sollte?

Ja
Nein
keine Angabe

Die sog. Hartzreformen gehören abgeschafft.

Auerbach, Martin (Linke)

Steuern und Abgaben

Schließen Sie Steuererhöhungen jedweder Art aus?

Ja
Nein
keine Angabe

aber bis 7100 € brutto pro Monat bleibt deutlich mehr netto vom brutto - darüber andersrum - starke Schultern müssen endlich wieder mehr tragen!

Auerbach, Martin (Linke)

Werden Sie den reduzierten Mehrwertsteuersatz, wie er in 25 EU-Staaten gilt, für die heimische Hotellerie beibehalten?

Ja
Nein
keine Angabe

Die Mehrwertsteuer ist insgesamt zu hoch. Von höher Mehrwertsteuer profitieren vor allem die Spitzenverdiener.

Auerbach, Martin (Linke)

Finden Sie die derzeitige Besteuerung von Speisen nachvollziehbar und gerecht?

Ja
Nein
keine Angabe

Können Sie die Wettbewerbsbenachteiligung der Restaurants und Wirtshäuser nachvollziehen?

Ja
Nein
keine Angabe

Wettbewerbsbenachteiligung durch wen oder was? Warum können Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften nicht gemeinsam gegen gastronomische Einhrichtungen vorgehen, die nirgends in Europa Steuern bezahlen bzw. warum gibt es keine Kampagne, wo die, die Steuern bezahlen genau darauf hinweisen?

Auerbach, Martin (Linke)

Setzen Sie sich für die steuerliche Gleichbehandlung aller Speisen ein?

Ja
Nein
keine Angabe

Lehnen Sie Pflichtgebühren für die nichtanlassbezogenen Lebensmittelkontrollen ab?

Ja
Nein
keine Angabe

Werden Sie sich für die Stabilität der Sozialversicherungsbeiträge einsetzen?

Ja
Nein
keine Angabe

Werden Sie Maßnahmen ablehnen, die geeignet sind, diese Stabilität zu gefährden?

Ja
Nein
keine Angabe

Verbraucherschutz

Können Sie die verfassungsrechtlichen Bedenken gegenüber den Veröffentlichungen der Kontrollergebnisse nachvollziehen?

Ja
Nein
keine Angabe

Sprechen Sie sich gegen Internetpranger, Hygieneampeln und Co. aus?

Ja
Nein
keine Angabe

Wollen Sie auch die mündliche Allergeninformation ermöglichen?

Ja
Nein
keine Angabe

Die Auslage von Allergenen ist so lasch, schafft aber insoweit Sicherheit, dass sich alle informieren können.

Auerbach, Martin (Linke)

Halten auch Sie die Ausnahmen für Veranstaltungen und Stadtfeste hinsichtlich der Allergeninformation für einen Wertungswiderspruch?

Ja
Nein
keine Angabe

Stadtfeste usw. müssen möglich sein - es handelt sich meist um ehrenamtliche und einmahlige Tätigkeiten und haben nichts professionellen Gastrobetrieben zu tun.

Auerbach, Martin (Linke)

Fairer Wettbewerb in Zeiten der Digitalisierung

Setzen Sie sich für ein level playing field gegenüber Unternehmen der Plattformökonomie ein?

Ja
Nein
keine Angabe

Werden Sie den Ausbau der flächendeckenden digitalen Infrastruktur mit leistungsstarken Breitbandnetzen priorisieren?

Ja
Nein
keine Angabe

Bürokratieabbau

Setzen Sie sich für konsequenten Bürokratieabbau ein?

Ja
Nein
keine Angabe

Für den Anfang würde mir eine effiziente und transparente Verwaltung schon reichen...

Auerbach, Martin (Linke)

Halten Sie es für möglich, gerade Klein- und Kleinstbetriebe von bürokratischen Belastungen auszunehmen?

Ja
Nein
keine Angabe

Wollen Sie den Normenkontrollrat stärken, um Bürokratie noch deutlicher abzubauen und neue bürokratische Belastungen zu verhindern?

Ja
Nein
keine Angabe

Energiepolitik

Machen Sie sich stark für eine dauerhafte und wirksame Begrenzung der EEG-Umlage?

Ja
Nein
keine Angabe

Tourismuspolitik

Werden Sie sich dafür einsetzen, dass die Mittel für die DZT verstetigt werden und ihre Finanzierungsstruktur beibehalten wird?

Ja
Nein
keine Angabe

Wenn Sie mir sagen können, was genau sie wissen wollen - werde ich gerne antworten...

Auerbach, Martin (Linke)

Werden Sie sich für die Beibehaltung des Tourismusausschusses im Deutschen Bundestag einsetzen?

Ja
Nein
keine Angabe

Werden Sie sich für die Beibehaltung der Position des Staatssekretärs für Tourismus und die Konzentration dieser Position auf die Tourismuspolitik einsetzen?

Ja
Nein
keine Angabe

Werden Sie die konkrete Position erfragen - würde ich antworten

Auerbach, Martin (Linke)

Urheberrecht

Setzen Sie sich ein für einen gemeinsamen Tarif und Gesamtvertrag mit allen Verwertungs gesellschaften?

Ja
Nein
keine Angabe

Setzt aber voraus, dass alle Arbeitgeber im Arbeitgeberverband und die Beschäftigten möglichst in der Gewerkschaft sind.

Auerbach, Martin (Linke)

Sprechen Sie sich für eine Belastungsobergrenze bei Urherberrechtsforderungen aus?

Ja
Nein
keine Angabe