Deutscher Hotel- und Gaststättenverband e.V.
(DEHOGA Bundesverband)
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Anlässlich einer Anfrage der Berliner Zeitung zu den Auswirkungen der 7 Prozent Mehrwertsteuer für die Gäste teilt Jana Schimke, Hauptgeschäftsführerin des DEHOGA Bundesverbandes, am 6. Januar 2026 mit:
„Die Einführung der 7 Prozent Mehrwertsteuer für Speisen in der Gastronomie hilft den Betrieben trotz massiv gestiegener Kosten für wirtschaftlich zu arbeiten. Es geht um das Überleben unserer Restaurants, Wirtshäuser und Cafés. Seit 2022 sind die Kosten in den Bereichen Energie, Nahrungsmittel und Personal um bis zu 40 Prozent gestiegen. Jetzt wurde auch noch der Mindestlohn auf 13,90 Euro erhöht – eine Steigerung um 8,4 Prozent mit Auswirkung auf das gesamte Lohngefüge. Laut einer Umfrage des DEHOGA Bundesverbandes im Dezember 2025 erwarten mehr als 80 Prozent der Betriebe durch die 7 Prozent eine Stabilisierung ihrer wirtschaftlichen Lage, über 60 Prozent werden die Spielräume für überfällige Investitionen nutzen, und rund 60 Prozent wollen damit Arbeitsplätze sichern und ausbauen. Die Mehrwertsteuersenkung kann auch genutzt werden für Investitionen in die Mitarbeiter, für Kreditrückzahlungen und attraktive Preisangebote – immer abhängig von der individuellen Kostensituation und vom Marktumfeld. Die 7 Prozent sind eine steuerpolitische Maßnahme zur Stärkung der Gastronomie und eine Investition in den Wirtschaftsstandort Deutschland.“